Montag, 24. September 2012

Debatte ARD Günther Jauch am 23. Sept. 2012

Eine Frage der Gerechtigkeit - Wer kann noch in Wohlstand leben ?




Das ewige Geschiebe wer was bezahlen soll geht mir langsam auf die Nerven.

Die großen Banken in Deutschland 
z.B.: Deutsche Bank, Ing Diba, WGZ Bank, Dekabank, Deutsche Pfandbriefbank usw.

Die großen Versicherungen in Deutschland 
z.B.: Allianz, Münchener Rück, Talanx, AMB Generali, R+V Versicherung, AXA usw.

Die großen Konzerne und Arbeitgeber in Deutschland 
z.B.: Telekom, Volkswagen, Siemens, BMW, Daimler, BOSCH, Deutsche Bahn, RWE, HOCHTIEF, Thyssen Krupp, ADIDAS, OTTO, Vattenfall, Salzgitter AG, Porsche, TUI, SAP, LINDE, Liebherr,  HENKEL, MAN usw. usw….  

Wie wäre es, wenn man sich darauf einigen könnte, dass diese Institutionen für ihre Mitarbeiter Kindergartenplätze in firmeneigenen Kindergärten preiswert zur Verfügung stellen würden. Dadurch wären die kommunal betriebenen Kindergärten wesentlich entlastet, die Kosten könnten wesentlich reduziert werden und die Eltern aus sozial schwächeren Haushalten fänden leichter einen bezahlbaren Kindergartenplatz für ihren Nachwuchs. 

Soweit ich weiß, haben in früheren Zeiten die Firma Siemens in Erlangen und in Berlin und die Firma Krupp in Essen ganze Ortsteile mit Häusern und Wohnungen für ihre Mitarbeiter zur Verfügung gestellt, die bezahlbar gemietet werden konnten. Damals waren vielerorts die Mieten für kleine Arbeiter auch nicht so ohne weiteres bezahlbar. Der Arbeitgeber sprang helfend ein und keineswegs  zu seinem Nachteil.  

Außerdem könnten die großen Arbeitgeber in Deutschland für verdiente Mitarbeiter auch Seniorenheime betreiben und dadurch wieder etwas davon zurückgeben, das die Mitarbeiter über lange Zeit für ihre Firma erarbeitet haben. 

Des Weiteren könnten Deutschlands größte nicht staatliche Arbeitgeber auch Patenschaften übernehmen für Hauptschulen und Ganztagsschulen wie z.B.: Kostenlose Verpflegung der Kinder, kostenlos Schulbücher zur Verfügung stellen, kostenloser Musikunterricht natürlich mit kostenlos zur Verfügung gestellten Instrumenten, evtl. daraus resultierend ein firmeneigenes Kinderorchester. Eintrittskarten für Konzerte könnten die Ausgaben eventuell teilweise kompensieren.

Mitfinanzierung von Schulfahrten. Zur Firmengruppe Liebherr gehören z.B. auch sechs Hotels der Spitzenklasse in Deutschland, Österreich und Irland, das wäre doch was als Ziel für eine Schulreise!

Bekannte Sportartikel-Hersteller könnten, in Verbindung mit großen Sportinstitutionen, schon vorhandene Gebäude kostenlos für Schulsport zur Verfügung stellen, dazu Bereitstellung kostenloser Sportschuhe und Sportkleidung aus Restbeständen.

Früher gab es auch in jeder Ortschaft einen evangelischen und einen katholischen Kindergarten. In größeren Städten, je nach Einwohnerzahl, auch mehrere Kindergärten, die unter kirchlicher Leitung geführt wurden.

Die Kirchen sollten sich endlich auf ihre soziale Verantwortung besinnen und Kindergartenplätze ihrer jeweiligen Konfession für Kinder aus sozialschwachen Familien kostenlos zur Verfügung stellen. Das wär doch mal praktizierte Nächstenliebe vor Ort. Ich bin überzeugt davon, dass viele ehemalige Kirchenschäfchen, herzlich gerne wieder Kirchensteuer bezahlen würden, wenn sich die Kirchen auch dazu endlich aufraffen könnten.


Ganz allgemein sollten sich die Deutschen, die noch über genügend Bares verfügen überlegen, ob es sich nicht lohnen würde, unterstützend einzugreifen und zu helfen, als ständig nur auf hohem Niveau über Steuerlasten zu lamentieren.

Das Schöne am Helfen ist doch, es lässt sich vieles von der Steuer absetzen.






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1 Kommentar:

  1. Ich fürchte, die Konzerne werden sich ohne Zwang durch Vater Staat in diese Richtung eher nicht bewegen...

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